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Kochen mit dem Dutch Oven

Ein Dutch Oven ist ein dickwandiger Kochtopf aus Gusseisen  mit einem eng sitzenden Deckel.

Kochen im Dutch Oven

Um den Dutch Oven über Kohlen stellen zu können hat er Füße. Außerdem wurde auf dem Deckel ein Rand angebracht, damit die Kohlen auf dem Deckel liegen bleiben und nicht in das Essen fallen.

Die Gusseisentöpfe waren bei den Kolonisten und Siedlern in Amerika wegen ihrer Vielseitigkeit und Haltbarkeit sehr beliebt. Sie konnten zum Kochen, Backen, Frittieren, Braten, Schmoren und für Eintöpfe verwendet werden.

Die Engländer adaptierten die fortgeschrittenere holländische Gusseisenproduktion Anfang des 18. Jahrhunderts und brachten den Kochtopf als „Dutch Oven“ in ihre amerikanischen Kolonien.

Zur Erwärmung der Speisen werden Kohlen unter den Topf und auf den Deckel gelegt, wobei der Großteil der Hitze von oben kommen sollte.

tentipi-owners-club-treffen-herbst-2014-als-doppeldecker-galerieIm Prinzip arbeitet der Dutch Oven wie ein Dampfkochtopf, der die Speisen durch Dampf gart und sie zart und saftig macht. Um Energie zu sparen, können mehrere  Dutch Oven übereinander gestellt werden.

Der Deckel kann umgedreht über einem Feuer als Pfanne verwendet werden, um z.B. Eier und Speck zu braten oder Fleisch anzubraten.

Sebastian gibt in seinem Workshop Hinweise zum  richtigen Umgang mit dem Dutch Oven. Dazu gehört auch das Einbrennen und die Pflege sowie sinnvolles Zubehör.

Die Vielseitigkeit des Dutch Oven’s ist verblüffend: er eignet sich zum Brotbacken ebenso wie für leckere Braten, Eintöpfe oder alle Arten von (Irish) Stews.

 

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