Im Landcruiser vom Niger nach Kamerun – Vortrag mit Rudi Kleinhenz

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Im Landcruiser vom Niger nach Kamerun – Vortrag mit Rudi Kleinhenz

Kids mit Plastikflaschen in KamerunNach der reibungslosen Fahrt durch Togo und Ghana fuhren Gabi Goll und Rudi Kleinhenz entspannt weiter. Burkina Faso, Niger, Tschad, die Zentralafrikanische Republik und Kamerun lagen auf der Reiseroute. Von einer Schießerei im Osten Burkina Fasos bekamen die beiden nichts mit. Ein glimpflich ausgehender nächtlicher Überfall im Niger ließ die beiden wieder vorsichtiger werden. Die Nordumfahrung des Tschad-Sees wird allgemein als gefährlich eingestuft, nicht nur weil man über 600 km Weichsandpiste vor sich hat.

Der Tschadsee verschwindet ebenfalls, wie der Aralsee in Kasachstan, langsam von der Erdoberfläche. In N´Djamena bekamen die beiden das in Deutschland nicht zu bekommende Visum für die MilitäreskorteZentralafrikanische Republik und damit begann das wahre Grauen. Mit bewaffneter Eskorte auf dem Autodach durchquerten die beiden 60 km Rebellengebiet, um dann permanent auf korrupte Militärs, Polizisten und Zöllner zu stoßen. Nach 5 Tagen war dieser Horror zu Ende und die kamerunische Grenze überschritten. Ein fraglicher Motorschaden am Landcruiser drei Tage und 900 km vor Rückflug spitzte die Situation jedoch nochmal zu.

Zwei Stunden vor Abflug hatte man den Kontaktmann in Duala getroffen, das Auto bei ihm geparkt, eine Katzenwäsche im Hausflur gemacht und in letzter Sekunde die Maschine nach Casablanca bestiegen. Nach diesem durchlebten Alptraum waren die beiden Globetrotter erst mal Afrika gesättigt!

Brotverkäufer
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Buschtaxi im Niger
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Pygmäenstamm
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